Kita der Evangeliumsgemeinde
Im Oktober 2013 bekamen wir als Kita
erstmalig das Smartboard. Neben dem Stromkastenprojekt von Vattenfall, wollten
wir das Smartboard mit den Kindern nutzen, um die Geschichte von St. Martin
aufzumalen und sie dann im Gottesdienst zu präsentieren. Als das Smartboard
kam, waren wir (Kinder und Erzieher) zunächst damit beschäftigt den Umgang mit
dem Smartboard zu lernen. Kurz darauf begann für uns schon das Projekt von
Vattenfall, so dass wir anschließend noch knappe zwei Wochen Zeit hatten für
unser St. Martin-Projekt. Wir besprachen mit den Kindern die Geschichte von St.
Martin und fanden mit Hilfe von Benjamin Kubel eine realistische Methode zur
Darstellung der Geschichte, die in unseren engen Zeitrahmen passte. So durfte
also immer ein Kind am Smartboard arbeiten und ein Bild zur Geschichte malen.
Anschließend wurde das Bild mit dem Kind besprochen und gleichzeitig mit
Audacity der Ton aufgenommen. Die Tonspur haben wir dann mit dem gemalten
Objekt verbunden, so dass wir uns im Gottesdienst, ähnlich wie bei einer
Powerpoint-Präsentation durch die Folien klicken könnten, und die Kinder die
Geschichte nebenbei in ihrer Version erzählten. Der Vorteil dieser Methode
liegt darin, dass wir sehr flexibel arbeiten konnten. Die Bilder konnten
nachträglich verschoben und neu zusammengefügt werden und auch die Tonspur
konnte jederzeit neu aufgenommen, gekürzt oder verändert werden. So schafften
wir es tatsächlich in zwei Wochen eine kurze Präsentation zu erstellen, bei der
die Arbeit und Aussagen der Kinder im
Vordergrund stehen.
Insgesamt war es für uns ein
schwieriger Prozess von den vielen Ideen, die wir hatten, zu einer passenden
technischen Umsetzung zu kommen, da wir alle noch sehr unerfahren sind mit der
Technik und am Ende kaum Zeit zur Umsetzung blieb. Dadurch, dass wir das
Programm aber auch auf unserem Kitalaptop hatten, konnten wir auch nach der
Zeit am Smartboard noch Dinge bearbeiten und kleine Fehler ausmerzen.
Das Projekt war für uns und die
Kinder eine gute Erfahrung und wir werden uns das Smartboard das ein oder
andere Mal sicher noch einmal ausleihen wollen. Wir haben viel gelacht bei der
Erstellung der Tonspur und hoffen, dass es im Gottesdienst ebenso gut ankommt
wie bei uns.

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