Gruppe Stadtmusikanten
Im Rahmen der diesjährigen Plüschtierreise mit
Bits21 setzten wir auch diesmal wieder das
SMART – Board ein. In diesem Jahr besuchte uns eine Libelle und es ging
um das Thema: „Tanzen durch die Lüfte“. Zu unserem Osterfest kamen „Lilli“ und
„Lolita“ bei uns an. Sie waren über eine E-Mail von den Kindern der
„Stadtmusikanten“ und „Marienkäfer“ eingeladen worden. Im Vorfeld hatten sich
die Kinder aller Gruppen mit dem Thema: „Was tanzt da auf der Wiese am Teich“
beschäftigt und entsprechend ihres Alters-und Entwicklungsstands auf den Besuch
vorbereitet. Als unsere beiden Gäste endlich da waren, machten wir uns erst
einmal alle miteinander bekannt. Die Kinder zeigten „Lilli“ und „Lolita“ ihre
Kita und fotografierten sich gegenseitig in für sie bedeutenden Situationen.
Das machte allen viel Spaß. Um auch mehr über den Lebensraum unserer Gäste zu
erfahren, machten wir Ausflüge in verschiedene Park-, Teich- und Wiesengebiete
unserer Umgebung.
Zunächst stellte ich einigen Eltern im Elternabend
das SMART-Board vor und ließ sie damit „Experimentieren“ um damit die
Medienarbeit aus der Sicht der Kinder zu verdeutlichen.
Einige malten, andere nahmen Geräusche auf oder
Fotografierten zum Thema und wieder andere erfanden eine kurze Geschichte aus 5
vorgegebenen Worten. Wir hatten alle viel Spaß dabei.
Die so entstandene Geschichte fügten wir zu einem
Film zusammen und ich zeigte diesen den Kindern. Gleich waren alle begeistert
und motiviert, ihren eigenen Kurzfilm zu erstellen.
Also legten wir los. Da die Kinder schon des
öfteren am SMART-Board gearbeitet haben, konnten wir sofort starten.
Im Morgenkreis
haben wir uns eine Geschichte mit der Libelle ausgedacht. Jeder durfte einen
Satz ins Mikrophon sprechen. Danach haben wir die Audio-Datei auf den Laptop
geladen und uns angehört, was wir zusammen getragen hatten. Das war ein Spaß,
die Stimmen der Kinder zu erraten. Gemeinsam haben wir überlegt, welche Sätze
wir behalten wollen und welche rausgeschnitten werden. Wie das geht, haben wir
und in dem Programm "Audacity" angesehen. Alles, was wir doppelt
hatten fiel schon mal weg und manche Sätze gehörten nicht in eine Geschichte
über die Libelle. Auch diese wurden rausgeschnitten.
Wir durften
alles malen, was uns zum Thema Wiese einfällt. Nachdem wir jeder unser Bild
gemalt und ausgedruckt hatten, zeigte uns Petra, wie man mit der Fotofunktion
nur das, was man von seinem Bild möchte, ausschneidet, kloont und auf eine
andere Seite verschiebt. So entstand aus den unterschiedlichen gemalten Bildern
(ohne Klebstoff) eine Collage. Das fanden wir alle sehr spannend und Lilli und
Lolita auch.
Auch die jüngeren Gruppen beschäftigten sich mit
diesem Thema. Mit ihren
ErzieherInnen haben sie eine Wiese gemalt und einen See darauf geklebt. Mit
ihren Eltern haben sie aus Zeitschriften Tiere herausgesucht, die sie von der
Wiese schon kennen. Die Eltern waren so lieb, diese für sie auszuschneiden.
Dieses schöne Gemeinschaftswerk haben die Kinder mit
Petra zusammen fotografiert. Petra hat ihnen versprochen, dass sie auch am
SMART-Board malen dürfen.
Aus allen Bildern der Stadtmusikanten und Marienkäfer
haben wir ein Gemeinschaftsbild als Hintergrund für den Animationsfilm
erstellt.
Damit die Einzelbilder nicht
verschiebbar sind und aus Versehen beim Animieren verrutschen, habe ich den
Kindern gezeigt, wie man alle Bilder gruppiert und verankert. Die Beweglichen
Bestandteile haben sie auf den freien Randstreifen platziert. Die Libellen haben die Kinder
fotografiert ins Notebook-Programm eingefügt und ausgeschnitten. Am nächsten Tag sollten die beweglichen
Figuren animiert werden.
Einige Kinder haben das schon einmal ausprobiert und festgestellt, dass
man alles, was sie dabei sagen, im Film hören kann. Deshalb haben sie sich für
morgen vorgenommen, ganz still zu sein.
Heute haben die
Kinder die Bilder zum Bewegen gebracht und mich über ihren selbst gebastelten
Teich fligen lassen. Seht selbst. Ich finde, das haben sie mit Petras Hilfe
schon gut gemacht.
Für die jüngeren Kinder habe ich das SMART-Board
soweit vorbereitet, dass sie erst einmal nur die freien, verschiebbaren Figuren
bewegen. Hieraus entstand- in Verbindung mit den Tonaufnahmen der Kinder- ein
kurzer Film, an welchem alle viel Freude hatten.
Die älteren Kinder haben inzwischen auch den Film
mit der Geschichte zusammengefügt.
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