Montag, 18. November 2013

Projekt: Stop Motion Film

Kita Remscheider Straße


Teilnehmende:
Ton: 
Tarja, Daniel, Nicole, Yagmur, Amelia, Emely
Kulisse: 
Sonny (Erzieherin im Atelier), Tarja, Sarah, Mohamed, Emely, Leni, Maxim, Khadija, Nabil, uva.
Fotografie: 
Kerem, Medhi, Tarja, Ruby
Zeitraum: 
2.9.2013 - 15.11.2013 (verlängert, da sehr zeitaufwendig)


Idee zum Projekt:
Aus meinem Schwerpunktthema „Kulturen“ in der KITA Remscheider Straße suchten die Kinder sich eines der Märchen aus anderen Ländern aus, das sie verfilmen wollten. Sie entschieden sich für ein afrikanisches Märchen „Das Einhorn und der Löwe“. Da der Text der Geschichte sehr lyrisch war schrieben wir gemeinsam das Märchen in eine einfachere Sprache um, so dass die Kinder alles verstehen konnten und die Sätze auch nachsprechen konnten ohne zu sehr ins Stocken zu Geraten.

Beginn des Projektes:
Unserer Erzieherin Sonny, zuständig für das Atelier der KITA, gestaltete gemeinsam mit den Kindern die Kulisse für den Film. Ein großes Stück Pappe wurde mit Steinchen, Glitzer und Farbe so gestaltet, dass es aussah wie die Wand einer Fantasiehöhle. Als Rückwand an ein mit Stoff beklebtes Brett befestigt bildete sich ein Rahmen für unsere Geschichte. Den Stoff des Brettes bemalten die Kinder goldgelb und sandfarben so dass die Wüste entstand. Aus Modelliermasse und Eierverpackungen entstanden drei Felsen die beliebig in der Kulisse platziert werden konnten und so die Szene mit dem Feststecken des Löwen zwischen den Felsen und ebenso die Höhle des Einhorns darstellen konnten. Die Felsen verzierten die Kinder mit viel Glitzer.

Als die Kulisse bereit war suchten wir uns gemeinsam die Darsteller heraus. Zwei Gummitiere von „Schleich“, ein stehender Löwe und ein Einhorn wurden gewählt und das Schaf von Sonny im Atelier selbst gebaut aus Draht, Klebeband und Wolle.

Als Kamera nutzten wir eine digitale Spiegelreflexkamera.

Im ersten Schritt wurden die Szenen aus unserem selbstgeschrieben Text mit den Figuren in der Kulisse nachgestellt. Die Kamera stand dabei direkt an der Kante des Brettes an einer markierten Position. Jeweils sieben Bilder wurden von jeder Position der Tiere gemacht, danach die Tiere ein wenig weiter gerückt. Die Kinder hatten bei dieser Art zu „filmen“ viele Fragen. Ich erläuterte ihnen das Prinzip Stop Motion Film anhand von kleinen Daumenkinos, die sie selbst bemalen konnten um zu sehen was beim umblättern geschieht.

Abschluss des Projektes:
Bereits mit dem Smartboard in der KITA wurde der Film zusammengefügt. Das Schneiden der Tondateien jedoch erforderte viel Zeit und Geduld, denn die Kinder sollten es alle selbst versuchen dürfen und dabei lernen die Maus ruhig zu halten und zu bewegen und ein erstes Verständnis für die Dateien und ihr Aussehen erlangen.
Am Schluss wurde der Ton den Bilddaten zugefügt und die Bilder entsprechend angepasst wenn die Abstände zwischen Szene und Ton zu klein oder zu groß wurden. Das Ergebnis ist ein erster „Stop Motion Film“, den die Kinder der KITA Remscheider Straße sich im Raum „Kultur-Medien-Musik“ am KITA eigenen Rechner anschauen können.

Das Projekt sprengte den Zeitrahmen der Smartboardreise2Go um etliche Wochen aufgrund des Volumens an Arbeitsschritten und der Schwierigkeiten beim Schneiden des Tones und dem anschließenden Einfügen in die Bilddateien.

Fazit:
Ein weiteres Filmprojekt mit der Smartboardreise2Go wird bereits vor Beginn des Smartboardprojektes vorbereitet, so dass direkt mit dem Smartboard begonnen werden kann ohne lange die Kulissen und das Material vorbereiten zu müssen. So kann der Projektrahmen besser eingehalten werden und ein Ergebnis pünktlich eingereicht werden.

Verwendete Programme: 
Windows Movie Maker
Audacity
Photoshop CS
Picasa

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