Das Arbeiten am Smartboard ist eine Bereicherung für den Kindergarten. Das
vollständige Equipment macht die Beschäftigung umso reibungsloser.
fünf Jahren. Jede Gruppe konnte an dem Smartboard arbeiten, nur gibt's es
bestimmte Bedingungen, die man erfüllen muss, um ohne Probleme zu arbeiten.
Der Raum, in dem wir dem wir den Smartboard platziert haben, ist leider zu
eng gewesen. Dieses hatte zu Folge, dass eine große Gruppe nicht dran
arbeiten konnte. Nahm man beispielsweise fünf Kinder, die im Alter von zwei
Jahren waren, um daran zu arbeiten, fiel die Konzentrationsrate sehr
schnell. Jeder möchte so schnell wie möglich an die Reihe. Die jüngeren
konnten sich auch nicht an ihren Schatten gewöhnen. Die älteren wiederum
haben schnell verstanden, dass eine leichte seitliche Körperhaltung
einzuhalten ist. Die jüngeren Kinder haben sich zwei Wochen Zeit genommen, um mit dem Finger
darauf zu malen. Es war ein reines Ausprobieren. Der Einsatz von
verschiedenen Farben und Werkzeugen war wichtig, um die unterschiedlich
großen Linien und die Wirkung der Farben aufzuzeigen. Die älteren probierten
sich auch aus. Sie durften erstmals frei herummalen, radieren, klonen und
die gemalten Produkte ausdrucken. Das Malen wurde nach und nach zu einem
Spiel: Jeder durfte etwas malen und die anderen mussten erraten, was für ein
Bild gemeint ist. Dann haben wir als Erzieher, wenn zeitlich möglich,
Vorlagen vorbereitet. Wir haben das Zählen und das Zuordnen sowie die
Wahrnehmung von Tönen geübt. Die Übungen mit dem Zählen und dem Zuordnen
wurden miteinander verknüpft. Dazu wurden Bilder, wie zum Beispiel Tiere,
Süssigkeiten herausgesucht. Neben diesen Bildern wurden die Zahlen von eins
bis zehn abgebildet. Nun mussten die Kinder die Zahl mit der richtigen
Anzahl an Tieren und Süssigkeiten miteinander verbinden. Dieses
funktionierte sehr gut mit dem Finger oder auch mit einem der Stifte. Eine
andere Übung war das Erraten eines zugedeckten Bildes. Wir suchten uns ein
Bild aus, beispielsweise ein Affe. Dieser Affe wurde mit mehreren weißen
Quadraten zugedeckt. Jedes Kind durfte einzeln an dem Smartboard gehen und
ein Quadrat entfernen. Wer das Bild erkennen konnte, gewann. Ein anderes
Spiel war wie folgt: wir suchten uns vorher in der Vorbereitung Tierbilder
und ihre jeweiligen Geräusche heraus. Die Geräusche waren einzeln in grüne
Dreiecksfiguren zugeordnet. Die Kinder durften dann ein Dreieck auswählen
und sich das Geräusch anhören. Aufgabe war es nun das Geräusch dem richtigem
Tier zuzuordnen. Dies konnte sie entweder mit einem Stift oder mit dem
Finger markieren. An dieser Stelle möchten wir Kritik an dem Gerät aussprechen. Des Öfteren
mussten wir den Smartboard während des Arbeitens neu kalibrieren, weil der
Mauszeiger ziemlich ungenau auf dem Board angesetzt hat. Die Programme Smart
Notebook und SketchBook Pro waren angemessen, aber die Benutzung der
Werkzeuge war zeitweise irritierend, denn nicht immer blieb das ausgewählte
Werkzeug als markiert. Manchmal sprang die Markierung auf ein anderes
Werkzeug. Das Zeichen für "rückgängig" in der Ecke funktionierte nicht. Ein
weiterer Fehler ist beim Abspeichern der gemalten Bilderentstanden. Hatte
das Kind mit blau gemalt, verwandelte sich das Blau beim Speichern zu pink.
Wir haben uns gefragt, ob es an uns lag. Letztendlich konnten wir nicht
herausfinden, was die Ursache war. Wir bedanken uns herzlich für die Ausleihe.
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