Mittwoch, 28. August 2013

Projekt „Digitale Weltkarte“

Zeitraum: 04.06.2013 – 28.06.2013


KITA Remscheider Straße

Teilnehmende Kinder: 23 Kinder zwischen 4 und 6 Jahren




Der Anfang unserer Smartboardreise

Zu Beginn unserer Smartboardreise lernten die Kinder zuerst die Gerätschaften kennen und durften sich ausgiebig ausprobieren. Dabei kamen kleine Miniprojekte zustande wie z.B. „Das Gespensterlied“ ein Lied, das die Kinder zur Zeit in der KITA singen und sehr mögen, am Smartboard dargestellt als kurzer Film.


 
Das Gespenstervideo


Es stellte sich heraus, dass gerade die jüngeren Kinder kaum Berührungsängste mit dem Smartboard oder dem Laptop hatten und sich nahezu intuitiv durch Ausprobieren, die verschiedenen Werkzeuge des Smartboardprogrammes aneigneten. Pinselspitzen, Farben, Formen und Muster entdeckten die meisten Kinder der KITA allein und experimentierten. Sogar kleine technische Probleme am Board lernten sie durch Zuschauen bei der Erzieherin schnell selbst zu lösen (verrutschte Fenster, aus Versehen minimiertes Programm).
Die zum Smartboard dazugehörenden Stifte wurden komplett weggelassen. Die Kinder wollten lieber mit ihren Fingern malen und probieren, was ab und an zu kleinen Problemen führte, da die ganz schmalen Kinderfinger mitunter vom Board nicht erkannt wurden. Machte aber nichts, schnell fanden die Kinder heraus, dass man auch die ganze Hand nutzen konnte, wenn man die Finger zusammen ließ.


Idee zum Projekt

Das Projekt selbst ist eine digitale Weltkarte, da wir das Smartboard im Themenschwerpunkt „Kultur“ benutzen wollten. Das Thema Kultur umfasst die Länder der Welt, die Tierarten und Pflanzen sowie die Lebensweisen der Menschen in den verschiedenen Ländern. Karten und Globen mögen die Kinder bei diesen Themen besonders gern, so kamen wir gemeinsam auf die Idee uns eine große Weltkarte selbst zu gestalten, mit den Tieren, die die Kinder aus den Ländern kennen und die sie besonders mögen.

Das Projekt

Die Kinder suchten mit Unterstützung am PC selbst Bilder zu den jeweiligen Ländern aus und Töne, die sie zu den Bildern hinzufügen wollten.
Selbstgemachte Geräusche wurden mit dem Mikrofon aufgenommen und zusammen mit Audacity bearbeitet. Am Ende entschieden sich die Kinder gemeinsam mit der anleitenden Erzieherin jedoch für die Tiergeräusche, die zuvor ausgesucht worden waren. Die Selbstaufnahmen waren entweder zu laut oder zu leise oder die Kinder wollten nicht so lange dem Gesprochenen zuhören.
Die Karte selbst wurde in die einzelnen Kontinente eingeteilt, um mehr Platz für die Bilder zu haben.
Tiere und Menschen aus den verschiedenen Ländern wurden mit ausgesuchten Geräuschen versehen und beweglich gemacht, damit die Kinder beim Gespräch über die Länder diese bewegen und platzieren können.
Ziel der Karte war für die Kinder eine große bewegliche Weltkarte zu basteln, an denen sie direkt zeigen und malen können, welches Tier wo lebt und sich in kleinen Gesprächsrunden darüber zu unterhalten, wie die Menschen dort leben und welche Tierarten es in dem jeweiligen Land gibt.
Die Karte wurde von den Kindern mit Hilfe der Erzieherin gestaltet und bereits während der Entstehung immer wieder in Gesprächsrunden benutzt um das Erzählte zu veranschaulichen.


Die Afrikakarte auf dem Board

Eine Karte mit beweglichen Bildern


Fazit

Durch die Smartboardkarte trauten sich auch sonst eher stille Kinder zu, ihr Wissen über Länder und Tiere mit den anderen Gesprächsteilnehmern zu teilen und ließen sich auf interessante und lustige Gespräche ein.
Viele der Kinder die an diesem Projekt teilgenommen haben, meldeten begeistert ihr Interesse an, beim nächsten Mal wieder mitzumachen.



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