Zeitraum: 04.06.2013 – 28.06.2013
KITA Remscheider Straße
Teilnehmende Kinder: 23 Kinder zwischen 4 und 6 Jahren
Der Anfang unserer Smartboardreise
Zu Beginn
unserer Smartboardreise lernten die Kinder zuerst die Gerätschaften kennen und
durften sich ausgiebig ausprobieren. Dabei kamen kleine Miniprojekte zustande
wie z.B. „Das Gespensterlied“ ein Lied, das die Kinder zur Zeit in der KITA
singen und sehr mögen, am Smartboard dargestellt als kurzer Film.
Es stellte
sich heraus, dass gerade die jüngeren Kinder kaum Berührungsängste mit dem
Smartboard oder dem Laptop hatten und sich nahezu intuitiv durch Ausprobieren,
die verschiedenen Werkzeuge des Smartboardprogrammes aneigneten. Pinselspitzen,
Farben, Formen und Muster entdeckten die meisten Kinder der KITA allein und experimentierten. Sogar kleine technische Probleme am Board
lernten sie durch Zuschauen bei der Erzieherin schnell selbst zu lösen
(verrutschte Fenster, aus Versehen minimiertes Programm).
Die zum
Smartboard dazugehörenden Stifte wurden komplett weggelassen. Die Kinder
wollten lieber mit ihren Fingern malen und probieren, was ab und an zu kleinen
Problemen führte, da die ganz schmalen Kinderfinger mitunter vom Board nicht
erkannt wurden. Machte aber nichts, schnell fanden die Kinder heraus, dass man
auch die ganze Hand nutzen konnte, wenn man die Finger zusammen ließ.
Idee zum Projekt
Das Projekt
selbst ist eine digitale Weltkarte, da wir das Smartboard im Themenschwerpunkt
„Kultur“ benutzen wollten. Das Thema Kultur umfasst die Länder der Welt, die
Tierarten und Pflanzen sowie die Lebensweisen der Menschen in den verschiedenen
Ländern. Karten und Globen mögen die Kinder bei diesen Themen besonders gern, so
kamen wir gemeinsam auf die Idee uns eine große Weltkarte selbst zu gestalten, mit
den Tieren, die die Kinder aus den Ländern kennen und die sie besonders mögen.
Das Projekt
Die Kinder
suchten mit Unterstützung am PC selbst Bilder zu den jeweiligen Ländern aus
und Töne, die sie zu den Bildern hinzufügen wollten.
Selbstgemachte
Geräusche wurden mit dem Mikrofon aufgenommen und zusammen mit Audacity
bearbeitet. Am Ende entschieden sich die Kinder gemeinsam mit der anleitenden
Erzieherin jedoch für die Tiergeräusche, die zuvor ausgesucht worden waren. Die
Selbstaufnahmen waren entweder zu laut oder zu leise oder die Kinder wollten
nicht so lange dem Gesprochenen zuhören.
Die Karte
selbst wurde in die einzelnen Kontinente eingeteilt, um mehr Platz für die Bilder
zu haben.
Tiere und
Menschen aus den verschiedenen Ländern wurden mit ausgesuchten Geräuschen
versehen und beweglich gemacht, damit die Kinder beim Gespräch über die Länder
diese bewegen und platzieren können.
Ziel der
Karte war für die Kinder eine große bewegliche Weltkarte zu basteln, an denen
sie direkt zeigen und malen können, welches Tier wo lebt und sich in kleinen
Gesprächsrunden darüber zu unterhalten, wie die Menschen dort leben und welche
Tierarten es in dem jeweiligen Land gibt.
Die Karte
wurde von den Kindern mit Hilfe der Erzieherin gestaltet und bereits während
der Entstehung immer wieder in Gesprächsrunden benutzt um das Erzählte zu
veranschaulichen.
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| Die Afrikakarte auf dem Board |
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| Eine Karte mit beweglichen Bildern |
Fazit
Durch die
Smartboardkarte trauten sich auch sonst eher stille Kinder zu, ihr Wissen über Länder
und Tiere mit den anderen Gesprächsteilnehmern zu teilen und ließen sich auf
interessante und lustige Gespräche ein.
Viele der
Kinder die an diesem Projekt teilgenommen haben, meldeten begeistert ihr
Interesse an, beim nächsten Mal wieder mitzumachen.



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