Freitag, 9. Dezember 2011

Malen mit dem SMART Board

Projektbeschreibung Smart Board November 2011 - Kita Jungfernheideweg 77a Birgit Prenzlow Ziel: Die Kinder mit dem Smart Board bekannt machen und ihnen unterschiedliche
Anwendungen zeigen und sie ausprobieren lassen. Geplante Zeit: Innerhalb der Zeit vom 1. November - 23.November ca. 15.Tage Tatsächlich verfügbare Zeit für das Projekt: 7 Tage (der Rest der Tage fiel Personalmangel, Fortbildung und anderen nicht
planbaren Situationen zum Opfer) Projektgruppe: 25 Kinder im Alter von 5-6 Jahren Materialien: 1. Smart Board 2. Beamer 3. Notebook 4. Drucker 5. (Fotoapparat) Software: SMART Notebook 10 Malprogramm

Vorbereitung: Ich habe zu hause mehrere Anwendungsvarianten mit SMART Notebook 10
vorbereitet und abgespeichert (z.B. Junge und Mädchen die angezogen werden
können und Musikinstrumente die Geräusche machen können) Durchführung: Nachdem die Technik angeschaltet (hochgefahren) war, wurde den Kindern die
Interesse hatten (ca. 8-10 Kinder) alles gezeigt und sie wurden gefragt ob
sie es kennen beziehungsweise an was es sie erinnert. Viele hatten eine
Assoziation zum Computer. Zuerst wurde ihnen das Malprogramm vorgeführt und erklärt. Die Kinder hatten
sofort Interesse selber tätig zu werden. Sie verstanden schnell und
brauchten nur wenig Hilfe. Nun wurden noch andere Kinder neugierig und kamen
dazu. Sie beobachteten und konnten anschließend das Beobachtete
selbstständig anwenden. Nur wenn sie versehentlich Fenster öffneten die
nicht zum Programm gehörten oder nicht beabsichtigt waren musste ich helfen.
Das ausdrucken habe ich übernommen und die Kinder beobachteten wie das
gemalte Bild aus dem Drucker kam. Das Notebook war stets im Blick der Kinder
und sie waren fasziniert das man im Notebook das gleiche sah wie am Smart
Board. Erst malten die Kinder klassische Bilder und Motive bis sie
entdeckten wie man mit dem dicksten Pinsel großflächig malen kann. Nun
begannen die Experimente. Es wurde gemalt und gepunktet mit
unterschiedlichen Farben, es wurde wegradiert, manchmal bis alles wieder
weiß war. Es wurde entdeckt das man nicht nur mit dem Finger malen kann,
sondern auch mit anderen Berührungen. So wurden die Nase, der Ellenbogen und
die Seite von der Brille eingesetzt. Als nächstes zeigte ich ihnen das von mir vorbereitete Programm mit den
"Anziehpüppchen". Die Mädchen waren sofort begeistert und wollten die
Mädchenpuppe anziehen. Manchmal war es etwas schwierig für die Kinder die
einzelnen Teile richtig zu bewegen und vor allem auf das andere Blatt
herüber zu ziehen (Mädchen auf der einen Seite, Kleidung auf der nächsten
Seite-Anzeige beide Seiten nebeneinander). In diesen Fällen habe ich
unterstützt, wenn es gar nicht gelingen wollte. Die Kinder hatten genaue
Vorstellungen wie das Endresultat aussehen sollte und wollten dann einen
Ausdruck davon. Inzwischen wurden auch die Jungs aufmerksam darauf und
wollten nun den Jungen anziehen. Einer nutzte die Möglichkeit auch dieses
Bild noch zu bemalen. Diese Beiden Anwendungsvarianten behielten die ganze Zeit großes Interesse
bei den Kindern und es wurde sehnsüchtig darauf gewartet und nachgefragt.
Welche der beiden Möglichkeiten sie nutzten entschieden die Kinder nun
selber. Das Vorbereitete Modul mit den Instrumenten wurde als Abschluss der
einzelnen Aktionen mit viel Spaß und mehreren Kindern gleichzeitig genutzt
und mit weiteren Instrumenten ergänzt. Die Begeisterung über die Töne welche
bei den Berührungen entstanden war groß. Auch merkten die Kinder, dass immer
nur einer das Smart Board berühren kann um das ausgewählte Instrument zu
hören. Einmal habe ich den Kindern einige von mir zwischendurch gemachten Fotos von
ihnen über das Smart Board gezeigt. Auch hier waren die Kinder begeistert.
Anschließend entstand ein Schattentheater im Licht des Beamers. Fazit Die Kinder haben Anwendungen des Smart Board gelernt. Sie hatten viel Spaß
beim probieren und gestalten mit den beiden Programmen. Wir hätten gerne
noch mehr Zeit gehabt. Sollten wir noch einmal die Möglichkeit bekommen uns
die Technik auszuleihen wollen wir noch eine weitere Kollegin schulen
lassen. Ideen für weitere Projekte gibt es bereits. Mich persönlich hat besonders die Lust der Kinder an den großflächigen
Farbgestaltungen begeistert. Hier wurde nur mit Farben gespielt, radiert,
wieder rüber gemalt, gepunktet oder der Hintergrund vollständig mit einer
Farbe ausgemalt (wobei die Kinder sogar hopsten um den oberen Bildrand zu
erreichen). Schon alleine dafür würde es sich lohnen das Smart Board ein
weiteres mal auszuleihen.

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