EIN ZEICHENTRICK VON DEN FRECHDACHSEN erarbeitet am SMART–Board
14 Kinder im Alter von 5 – 6 .Jahren, arbeiten in der Zeit vom 14. 01.2014 bis 30.01.2014
Alle Kinder sind schon sehr aufgeregt, weil endlich
auch sie einmal am SMART – Board arbeiten dürfen. In der Weihnachtszeit waren
die verschiedensten Märchen bei den Kindern von großem Interesse. Sie lauschten
den Erzählungen ihrer Erzieherin, malten und erzählten nach. Dieses große
Interesse aufgreifend, schlug Sabine vor, einen Zeichentrick zu erstellen.
Was ist denn ein Zeichentrick, wollten die Kinder
wissen. Geduldig erklärte Sabine den Kindern, dass aus Ihren gemalten Bildern
ein bewegter Film entstehen kann. Alle waren begeistert und suchten sich das
Märchen von den Bremer Stadtmusikanten aus. Petra bestellte das SMART-Board,
mit welchem der Film entstehen sollte und Sabine bereitete die Kinder auf
unterschiedliche Weise auf die Arbeit zum Film vor. Immer wieder beantwortete
sie geduldig die Fragen der Kinder.
Gemeinsam machten sie sich daran, das Märchen in
kurzen prägnanten Sätzen nachzuerzählen und zu überlegen, ob das bildnerisch
umsetzbar ist.
Als erstes wurde die Story in einzelnen Schritten
aufgeschrieben und in Szenen eingeteilt.
Als das SMART – Board endlich da war, arbeiteten
immer 3 Kinder gemeinsam. Szene für Szene wurde noch einmal in Erinnerung gerufen
und überlegt, was man malen könnte und wofür man eventuell andere Bilder als
Hintergrund nutzen kann. Für jede Szene wählten die Kinder gemeinsam ein
Hintergrundfoto aus. Die Fotos hatte ich zuvor in einem extra Ordner
abgespeichert, damit wir nicht noch lange suchen müssen.
Nun zeigte ich allen, wie das Filmen am Smart-Board
funktioniert. Jeder durfte einmal die Filmfunktion ausprobieren und ein Bild
für den späteren Film malen. Die Kinder lernten die Funktionen der Kamera
kennen und waren sehr schnell vertraut damit. Bewusst erklärte ich vorher
nicht, was alles schief laufen kann. Die Erkenntnis kam spätestens beim Ansehen
der kurzen Filmsequenz. Jeder nahm nun seinen eigenen kleinen Film auf und speicherte
diesen in den, von mir, vorher dafür angelegten, Ordner ab.
Jetzt zeigte ich den Kindern, wie sie ihre Werke
ausschneiden, verschieben, klonen verkleinern und vergrößern und gruppieren
(mehrere Einzelteile miteinander verschmelzen, um sie gemeinsam bewegen zu
können) können.
Das Funkeln der Katzenaugen haben wir gemeinsam
Schritt für Schritt durchgeführt und jeder hat die kleine entstandene Filmsequenz in seinen
Ordner gespeichert.
Im Storyboard wurde festgehalten, welche Darsteller,
Hintergründe und Texte zu der Szene
gehören. Hierfür habe ich mit jeweils einer Gruppe Szene für Szene überlegt und
schriftlich festgehalten. Die Hintergründe mit den Akteuren hatten wir
dafür durch KLOONEN und VERSCHIEBEN gemeinsam vorbereitet.
Dann ging es endlich los. Jede Gruppe erstellte
eine Szene und machte daraus einen kleinen Film.
Während des gesamten Prozesses wurde geplant,
besprochen, neue Ideen eingebracht, kritisch begutachtet, verworfen und neu
durchdacht. Beim Schneiden der Filmsequenzen und Töne erlebten
die Kinder, wie man beim Film schummeln kann.
Alle - so
entstandenen - Filme fügte ich zu einem
Gesamtfilm zusammen. Am 30.01.2014 zeigen die Kinder ihr Werk den Eltern und
können als Experten alles erklären.
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