Freitag, 31. Januar 2014

Die Bremer Stadtmusikanten



EIN ZEICHENTRICK VON DEN FRECHDACHSEN erarbeitet am SMART–Board


14 Kinder im Alter von 5 – 6 .Jahren, arbeiten in der Zeit vom 14. 01.2014 bis 30.01.2014


Alle Kinder sind schon sehr aufgeregt, weil endlich auch sie einmal am SMART – Board arbeiten dürfen. In der Weihnachtszeit waren die verschiedensten Märchen bei den Kindern von großem Interesse. Sie lauschten den Erzählungen ihrer Erzieherin, malten und erzählten nach. Dieses große Interesse aufgreifend, schlug Sabine vor, einen Zeichentrick zu erstellen.
Was ist denn ein Zeichentrick, wollten die Kinder wissen. Geduldig erklärte Sabine den Kindern, dass aus Ihren gemalten Bildern ein bewegter Film entstehen kann. Alle waren begeistert und suchten sich das Märchen von den Bremer Stadtmusikanten aus. Petra bestellte das SMART-Board, mit welchem der Film entstehen sollte und Sabine bereitete die Kinder auf unterschiedliche Weise auf die Arbeit zum Film vor. Immer wieder beantwortete sie geduldig die Fragen der Kinder.
Gemeinsam machten sie sich daran, das Märchen in kurzen prägnanten Sätzen nachzuerzählen und zu überlegen, ob das bildnerisch umsetzbar ist.  
Als erstes wurde die Story in einzelnen Schritten aufgeschrieben und in Szenen eingeteilt.

Zum Aufnehmen der Sprache, beschäftigten die Kinder sich mit dem Mikrophon, welches sie aus früheren Projekten kannten. In Einzelschritten wurden die Texte aufgenommen, abgehört, beurteilt und die Entscheidung getroffen, welche Aufnahme die beste und damit für den Film geeignet wäre.

Als das SMART – Board endlich da war, arbeiteten immer 3 Kinder gemeinsam. Szene für Szene wurde noch einmal in Erinnerung gerufen und überlegt, was man malen könnte und wofür man eventuell andere Bilder als Hintergrund nutzen kann. Für jede Szene wählten die Kinder gemeinsam ein Hintergrundfoto aus. Die Fotos hatte ich zuvor in einem extra Ordner abgespeichert, damit wir nicht noch lange suchen müssen.
Nun zeigte ich allen, wie das Filmen am Smart-Board funktioniert. Jeder durfte einmal die Filmfunktion ausprobieren und ein Bild für den späteren Film malen. Die Kinder lernten die Funktionen der Kamera kennen und waren sehr schnell vertraut damit. Bewusst erklärte ich vorher nicht, was alles schief laufen kann. Die Erkenntnis kam spätestens beim Ansehen der kurzen Filmsequenz. Jeder nahm nun seinen eigenen kleinen Film auf und speicherte diesen in den, von mir, vorher dafür angelegten, Ordner ab.


Jetzt zeigte ich den Kindern, wie sie ihre Werke ausschneiden, verschieben, klonen verkleinern und vergrößern und gruppieren (mehrere Einzelteile miteinander verschmelzen, um sie gemeinsam bewegen zu können) können.


Das Funkeln der Katzenaugen haben wir gemeinsam Schritt für Schritt durchgeführt und jeder hat die  kleine entstandene Filmsequenz in seinen Ordner gespeichert.


Im Storyboard wurde festgehalten, welche Darsteller, Hintergründe und  Texte zu der Szene gehören. Hierfür habe ich mit jeweils einer Gruppe Szene für Szene überlegt und schriftlich festgehalten. Die Hintergründe mit den Akteuren hatten wir dafür  durch KLOONEN  und VERSCHIEBEN gemeinsam vorbereitet.


Dann ging es endlich los. Jede Gruppe erstellte eine Szene und machte daraus einen kleinen Film.
Während des gesamten Prozesses wurde geplant, besprochen, neue Ideen eingebracht, kritisch begutachtet, verworfen und neu durchdacht. Beim Schneiden der Filmsequenzen und Töne erlebten die Kinder, wie man beim Film schummeln kann.

Alle - so entstandenen -  Filme fügte ich zu einem Gesamtfilm zusammen. Am 30.01.2014 zeigen die Kinder ihr Werk den Eltern und können als Experten alles erklären.

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